Buchvorstellung (27.10.2026)
Vergeltungsschlag
Wie der Krieg nach Deutschland kommt
Von Erich Vad
Erste Auflage November 2026, Westend Verlag, Neu-Isenburg
ISBN: 978-3-98791-391-4
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Werte Leserinnen und Leser,
angesichts der laufenden Militarisierung verschiedener Lebensbereiche in Deutschland und der zunehmenden Gefahr der Entfesselung eines großen Krieges in Europa rücken kritische Analysen der gegenwärtigen Sicherheits- und Verteidigungspolitik immer stärker in den Fokus. In den vergangenen Wochen wurden hier bereits drei Bücher vorgestellt, die sich aus unterschiedlichen Perspektiven mit diesen Entwicklungen auseinandersetzen:
- „Kampf der Giganten. Warum China und Russland die globale Vorherrschaft der USA ablehnen“ von Daniele Ganser
- „Rasende Zerstörung. Wirtschaftliche, politische und psychosoziale Folgen der Kriegsvorbereitung“; Sammelband zum Kongress der Neuen Gesellschaft für Psychologie e. V. vom 26. bis 29. März 2026 in Berlin
- „Der kalte Geist des Krieges. Strategie der Unausweichlichkeit“ von Wolfgang Effenberger
Die Autoren dieser Werke vertreten auf der Grundlage ihrer persönlichen Erfahrungen und Recherchen kritische Positionen, die von den offiziellen Darstellungen und Erklärungen abweichen – unter anderem hinsichtlich der Entstehung und Entwicklung der NATO und der EU, der Hintergründe des Ukraine-Krieges, der Sprengung der Nord-Stream-Gasleitungen sowie des israelisch-palästinensischen Konflikts. Nicht selten erschweren oder verhindern pauschale Etikettierungen eine sachliche Auseinandersetzung mit den fundierten Argumenten dieser Autoren. Umso wichtiger ist es, ihre Thesen und Analysen inhaltlich zu prüfen, anstatt sich auf politische Zuschreibungen zu beschränken.
Das am 9. November 2026 im Westend Verlag erscheinende Buch „Vergeltungsschlag. Wie der Krieg nach Deutschland kommt“ eröffnet einen weiteren Zugang zur Debatte über eine mögliche militärische Eskalation in Europa und deren Folgen für Deutschland. Sein Autor Erich Vad verbindet wissenschaftliche und publizistische Arbeit mit langjähriger Erfahrung in der militärischen Führung und der sicherheitspolitischen Beratung auf höchster staatlicher Ebene.
Vad ist Brigadegeneral a. D. der Bundeswehr, promovierter Historiker und Publizist. Von 2006 bis 2013 war er im Bundeskanzleramt als Gruppenleiter, Sekretär des Bundessicherheitsrates und militärpolitischer Berater von Bundeskanzlerin Angela Merkel tätig. Auch nach seiner aktiven militärischen Laufbahn beteiligt er sich als Autor, Vortragsredner und Kommentator an der Debatte über die internationale Sicherheitsordnung, militärstrategische Fragen und das Verhältnis von Abschreckung, Diplomatie und politischen Verhandlungslösungen.
Vad ist „kein Pazifist und Kriegsgegner um jeden Preis“ (S. 20). Er befürwortet die NATO und die EU sowie eine starke Bundeswehr. Gleichzeitig wendet er sich gegen Kriege, solange politische Lösungen möglich sind: „Und die gibt es fast immer, vorausgesetzt, man ist bereit miteinander zu reden, zu verhandeln, Interessen abzuwägen und auszugleichen“ (S. 20).
Weiterlesen: ev27.10.2026
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Siehe auch:
Erich Vad im Gespräch mit Flavio von Witzleben
16.10.2026
https://apolut.net/im-gespraech-erich-vad-2
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Aufstehen fürs Überleben – Frieden braucht ein Völkerrecht, das für alle gilt
Der Aufruf von Effenberger und Mortasawi im Licht des Iran-Krieges, westlicher Machtpolitik und der Gefahr einer weiteren Eskalation
Von Wolfgang Effenberger
10.10.2026
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Nur durch Frieden bewahren wir uns selber
Die Bergpredigt als Zeitenwende
Von Eugen Drewermann
2023
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