Aufstehen fürs Überleben – Frieden braucht ein Völkerrecht, das für alle gilt (10.10.2026)

Was können wir tun?

Unter Schlagworten wie „Bevölkerungsschutz“, „Spannungs- und Verteidigungsfall“, „Aufrechterhaltung der Versorgung“, „kommunale Resilienz“, „Stabilisierung der sozialen Ordnung“ und „zivil-militärische Zusammenarbeit“ wird auf unterschiedlichen gesellschaftlichen Ebenen zunehmend für „Kriegstüchtigkeit“ geworben. Zugleich wird die Bevölkerung auf mögliche Szenarien eines großen Krieges vorbereitet und in entsprechende Planungen und Maßnahmen einbezogen.

Vor diesem Hintergrund gewinnt der letzte Satz des Aufrufs besondere Bedeutung: „Nun kommt es darauf an, durch vielfältige Aktionen dem allgegenwärtigen Kriegsgetrommel aufklärend entgegenzuwirken, damit das Überleben gesichert werden kann.“

Daraus ergibt sich ein konkreter Auftrag an jede und jeden Einzelnen: Im eigenen Tätigkeits- und Lebensbereich und im Rahmen der jeweiligen Möglichkeiten gilt es, der zunehmenden Militarisierung des gesellschaftlichen Denkens entgegenzuwirken, über ihre möglichen Folgen aufzuklären und sich für friedliche Lösungen einzusetzen.

„… Wollen wir nur lernen, wie der nächste Krieg gewonnen werden kann – oder wollen wir rechtzeitig darüber nachdenken, wie Krieg verhindert und die Freiheit des Menschen bewahrt werden kann? Das wäre im Jahr 2026 die eigentliche Bedeutung von: „Aufstehen fürs Überleben“. …“

Aufstehen fürs Überleben – Frieden braucht ein Völkerrecht, das für alle gilt

Der Aufruf von Effenberger und Mortasawi im Licht des Iran-Krieges, westlicher Machtpolitik und der Gefahr einer weiteren Eskalation

Von Wolfgang Effenberger

10.10.2026

Als Amir Mortasawi und Wolfgang Effenberger ihren Aufruf „Aufstehen fürs Überleben“ am 4. Februar veröffentlichten, stand eine existenzielle Sorge im Mittelpunkt: Der Krieg in der Ukraine könnte in eine nukleare Eskalation in Europa münden. Ihre Forderung nach sofortigen Friedensverhandlungen zielte darauf, diese Entwicklung aufzuhalten, bevor sie sich politischer Kontrolle entzieht.

Weiterlesen: we10102026

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Siehe auch:

Die alte Weltordnung ist vorbei – die neue gibt es noch nicht

Teil 1: Von der UN-Generalversammlung zur nuklearen Drohung um Kaliningrad: Europas Sicherheitsordnung am Scheideweg

Teil 2: Von der UN-Generalversammlung über Iran und Kaliningrad bis zur NATO-Nordflanke: Wie aus Abschreckung eine gefährliche Eskalationsdynamik werden kann

Von Wolfgang Effenberger

30.09. und 05.10.2026

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Buchvorstellung: Rasende Zerstörung. Wirtschaftliche, politische und psychosoziale Folgen der Kriegsvorbereitung

Herausgeber: Klaus-Jürgen Bruder (†), Almuth Bruder-Bezzel (†), René Kirschey, Benjamin Lemke, Conny Stahmer-Weinandy

Mit Beiträgen von: Rudolph Bauer, Eva Borst, Almuth Bruder-Bezzel (†), Klaus-Jürgen Bruder (†), Günther Burbach, Wolfgang Bittner, Eugen Drewermann, Wolfgang Effenberger, Magda von Garrel, Annette Groth, Hannes Hofbauer, Wolfgang Krieger, Benjamin Lemke, Karin Leukefeld, Michael Schneider, Manfred Sohn, Conny Stahmer-Weinandy, Günter Rexilius, Werner Rügemer, Ursula Vogt und Norbert Wohlfahrt

Erstauflage August 2026, Promedia Verlag, Wien

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Buchvorstellung: Kampf der Giganten. Warum China und Russland die globale Vorherrschaft der USA ablehnen

Von Daniele Ganser

Erstauflage September 2026, Westend Verlag, Neu-Isenburg

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Weitere Schriften von Wolfgang Effenberger

https://wolfgangeffenberger.com/index.php

https://afsaneyebahar.com/category/wolfgang-effenberger

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