Westfälischer Friedenspreis für Präsident Emmanuel Macron
Orwell feiert Triumphe
Von Wolfgang Effenberger
6.6.2024
Der französische Staatspräsident Emmanuel Macron hat am 28. Mai 2024 in Münster den Internationalen “Preis des Westfälischen Friedens” überreicht bekommen.
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen betonte in ihrer Eröffnungsrede die Bedeutung des Westfälischen Friedens: Die beiden Verträge von Münster und Osnabrück im Oktober 1648 wären bis heute ein tragendes Fundament des internationalen Friedens. Deshalb sei der gestiftete Preis so bedeutend. Ist es wirklich so?
Spätestens ab 1631 hatte der Dreißigjährige Krieg aufgehört, ein Religionskrieg zu sein. In Bärwalde in Westpommern (heute: Mieszkowice) verpflichteten sich der katholische Kardinal Richelieu (seit 1622 Kardinal und seit 1624 Erster Minister Ludwigs XIII. von Frankreich) und der protestantische König Gustav II. Adolf, den Krieg gemeinsam „…für die Verteidigung ihrer beiderseitigen, respective gemeinsamen Freunde“(1) fortzuführen, deren wichtigster Feind niemand anderer als der katholische Kaiser Ferdinand II. war. Damit begann die Verwüstung Deutschlands.(2)
Nach drei Jahren Kongress unterschrieben am 24. Oktober 1648 die unterschiedlichsten Kriegsparteien in zwei Gruppen im sogenannten Westfälischen Frieden den Friedensvertrag von Osnabrück (Schweden und die deutschen Protestanten) und jenen von Münster (Frankreich und die deutschen Katholiken). Im Vertrag von Münster erhielt Frankreich politische Hoheit über die drei Bistümer Metz, Toul und Verdun sowie über die Besitzungen der Habsburger (das Oberelsass und die Landgrafschaft Hagenau, also der größte Teil des Elsass) mit Ausnahme von Straßburg.(3)
Weiterlesen: https://apolut.net/westfaelischer-friedenspreis-fuer-emmanuel-macron-von-wolfgang-effenberger/
oder: WE6.6.2024
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Siehe auch:
Macrons viele Feinde
Die Feinde der Demokratie haben längst ihre Masken fallen lassen. Emmanuel Macron gehört zu ihnen.
Von Peter Frey
6.6.2024
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Orbán: Ungarn nimmt an NATO-Einsätzen in Ukraine gegen Russland nicht teil
Der ungarische Premier Viktor Orbán erklärte in einem Interview, dass sein Land trotz NATO-Mitgliedschaft nicht an Operationen außerhalb des Bündnisgebietes teilnehmen werde. Budapest wolle eine entsprechende Vereinbarung mit dem künftigen Allianz-Chef erzielen.
6.6.2024
https://gegenzensur.rtde.world/international/208397-orban-ungarn-nimmt-an-nato/
PDF: VO6.6.2024
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Die Abfolge der Zerstörung bei jeder russischen Reaktion auf die von der NATO geführten Angriffe auf sein Kernland
Von Gilbert Doctorow
4.6.2024
Übersetzung von Andreas Mylaeus
https://afsaneyebahar.com/2024/06/05/20700346/
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Die U.S. Eskalation in der Ukraine braucht einen Plan
Rand Corporation – Kommentar
Von Samuel Charap und Jeremy Shapiro
3.6.2024
Übersetzung von Andreas Mylaeus
https://afsaneyebahar.com/2024/06/04/20700326/
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Weitere Schriften von Wolfgang Effenberger
https://afsaneyebahar.com/category/wolfgang-effenberger/
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