Von Kant über Aristoteles zurück zu Mengzi. Austausch mit OPEN AI über europäische und nichteuropäische Inspirationen für Menschen- und Weltbilder. Von Andreas Peglau (Oktober 2026)

Von Kant über Aristoteles zurück zu Mengzi. Austausch mit OPEN AI über europäische und nichteuropäische Inspirationen für Menschen- und Weltbilder

Von Andreas Peglau

Oktober 2026

Elf meiner Beiträge aus den letzten zwei Jahren habe ich zusammengefasst als Angebot zum Lesen, Nachdenken und Streiten.

Aufbauend auf einer grundsätzlichen Kritik des Theoriegebäudes von Karl Marx und Friedrich Engels unternehme ich den Versuch, zu einer ganzheitlicheren, realistischeren, daher mit nachhaltigerem Erfolg umsetzbaren Menschen- und Welt-Anschauung beizutragen.

Dieser Beitrag gehört ebenfalls zum Inhalt der Bausteine für eine bessere Gesellschaft, Teil 2.

Vorab: Wenn man die Antworten, Zitate und Quellenangaben der KI sorgfältig überprüft, bietet sie ausgezeichnete Möglichkeiten, eigene Sichtweisen und Thesen zu validieren. Im folgenden Austausch war mir diese Prüfung allerdings nur begrenzt möglich – also bitte: kritisch lesen.

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Andreas Peglau: Hallo. Woher stammt, wer verwendete zuerst den Begriff „Weltanschauung“?

OPEN AI: Der Begriff „Weltanschauung“ stammt aus dem Deutschen und wurde nachweislich zuerst von dem Philosophen Immanuel Kant verwendet. [1, 2]

Er prägte das Wort im Jahr 1790 in seinem berühmten Werk „Kritik der Urteilskraft“ (Erster Teil, Zweites Buch, § 26). [1]

Die ursprüngliche Bedeutung bei Kant

Kant benutzte das Wort damals eher nebenbei und in einem anderen Sinne als wir heute: Für ihn bedeutete „Weltanschauung“ die rein sinnliche Wahrnehmung der sichtbaren Welt (die Natur als Ganzes zu betrachten und im Geist zu erfassen). Es war also ein Begriff für das bloße „Anschauen der Welt“ mit den Augen und dem Verstand. [1, 3, 4]

Wie der Begriff seine heutige Bedeutung bekam

Erst nach Kant wandelte sich das Wort im Laufe des 19. Jahrhunderts grundlegend: [3, 5]

  • Friedrich Schleiermacher und Novalis: Um 1799 begannen Romantiker und Theologen, den Begriff zu verändern. Bei ihnen stand „Weltanschauung“ immer mehr für die innere, persönliche und oft religiöse Deutung des Lebens. [5, 6]
  • Wilhelm von Humboldt und G. W. F. Hegel: Sie machten das Wort endgültig populär. Es entwickelte sich zu dem, was wir heute darunter verstehen: Eine umfassende persönliche oder kollektive Sicht- und Deutungsweise der Welt, die Werte, Glaubenssätze und politische Einstellungen beinhaltet. [7, 8, 9]

Das Wort erwies sich als so prägnant, dass es unverändert als deutsches Lehnwort (z. B. im Englischen als „Weltanschauung“) übernommen wurde. [10, 11]

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Siehe auch:

„… ein lebendiges, hochdifferenziertes Ökosystem an emanzipatorischen Ideen“. Austausch mit OPEN AI über die verdrängte Vielfalt von Weltverbesserungsmöglichkeiten

Von Andreas Peglau

03.10.2026

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Bausteine für eine bessere Gesellschaft (Teil 1 und 2)

Von Andreas Peglau

September 2026

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Weitere Schriften von Andreas Peglau

https://afsaneyebahar.com/category/andreas-peglau

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