Buchvorstellung
03.08.2026
Die Intelligenz des Universums
Die immaterielle Komponente der Wirklichkeit
Von Gerd Ganteför
Erstauflage April 2026, Westend Verlag, Neu-Isenburg
176 Seiten
ISBN: 978-3-98791-346-4
Leseprobe: https://www.thalia.de/shop/home/artikeldetails/A1077316284
Buch bestellen: https://westendverlag.de/Die-Intelligenz-des-Universums/2410
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Anlässlich der Veröffentlichung seines neuen Buches erfolgte das folgende Fragegespräch mit Prof. Gerd Ganteför.
Bevor wir über Ihr aktuelles Buch „Die Intelligenz des Universums. Die immaterielle Komponente der Wirklichkeit“ sprechen, möchte ich Sie darum bitten, einige Begriffe zu klären.
Welche Definitionen und Vorstellungen haben Sie persönlich im Sinn, wenn Sie die folgenden Begriffe verwenden? Und welche Konsequenzen haben diese Beschreibungen für Ihre eigene Denk- und Verhaltensweise?
– Schöpfung
Der Schöpfungsbegriff umfasst in meiner Interpretation alles Existierende. Dieses „Alles“ besteht aus mehreren Komponenten. Zunächst gibt es die leere Bühne, auf der alles geschieht. Das ist die Einheit aus Raum und Zeit. Dann gibt es die Akteure auf der Bühne. Das sind die Elementarteilchen und alles, was aus diesen Elementarteilchen besteht, einschließlich uns selbst. Weiterhin gibt es die Kräfte zwischen den Teilchen und schließlich die Naturgesetze, die alle Vorgänge regeln. Doch dies sind nur die materiellen Komponenten der Realität. Sozusagen die Oberfläche. Dahinter oder darunter liegt die immaterielle Komponente, deren wahre Natur uns immer noch rätselhaft ist. Ich glaube nicht, dass es ein Gott ist, wie wir ihn uns vorstellen, denn unser Verstand ist zu begrenzt, um auch nur ansatzweise das Wesen dieser immateriellen Komponente zu erfassen. Diese allgegenwärtige Komponente nenne in meinem Buch neutral „Informationsfeld“. Dieses Informationsfeld ist Teil der Raumzeit, und die Raumzeit wiederum ist in eine zeitlose Ewigkeit eingebettet. Diese Vorstellungen sind ein Versuch, zumindest einen Teil der Wirklichkeit zu verstehen. Vermutlich können wir die Gesamtheit der Schöpfung nicht erfassen, genauso wenig wie ein Tier die Idee eines Buches begreifen kann. Ähnlich steht es heute um uns. Ob wir die Schöpfung jemals verstehen können, ist eine offene Frage. Für mich bedeutet es die Erkenntnis, wie erschreckend begrenzt das eigene Wissen ist.
– Ehrfurcht und Staunen gegenüber der Schöpfung
Im Computer lassen sich künstliche Universen simulieren, in denen andere Naturgesetze gelten. Auch Naturkonstanten wie die Lichtgeschwindigkeit können im simulierten Universum verändert werden. Erstaunlicherweise sind diese veränderten Universen allesamt steril. Leben in unserem Verständnis ist dort unmöglich. Unser reales Universum hingegen ist so beschaffen, dass es Leben ermöglicht. Es ist für das Leben maßgeschneidert. Wir haben keine Antwort darauf, warum das so ist. Naturwissenschaftlern bleibt vorerst nichts Anderes übrig, als das Universum mit Ehrfurcht und Staunen zu betrachten.
Weiterlesen: GG03.08.2026
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