Die Manifestation eines politischen und geistig-moralischen Rückfalls
Berlin plant, sein Verteidigungsbudget bis 2030 zu verdoppeln und dabei mehr als ein Drittel seiner Ausgaben durch Kredite zu finanzieren. Hinter dieser Zurschaustellung politischer Einigkeit verbirgt sich ein tödlicher, unüberlegter Ansturm, der den Lehren der Geschichte zuwiderläuft.
Von René Zittlau
24.07.2026
Einleitung
Die deutsche politische Klasse ist sich einig wie nie zuvor seit dem letzten Zusammenbruch. Das Resultat einer Entwicklung, die unter Kanzler Schröder und der Teilnahme am durch die NATO provozierten Krieg gegen das unabhängige Jugoslawien begann. Doch der eigentliche Startschuss fiel unter der Kanzlerschaft der Pfarrerstochter Angela Merkel, kongenial assistiert von einem kriegslüsternen Pfarrer im Amt des Bundespräsidenten.
Leider zeugt diese heutige bundespolitische Einigkeit nicht von historischer Klugheit. Sie ist kein Beweis dafür, von Humanismus und Friedenswillen getragene Lehren aus den Schrecken der eigenen Vergangenheit gezogen zu haben. Diese zelebrierte Einigkeit spricht eher für eine Art Todessehnsucht.
Das Wesen aktueller deutscher Politik in Zahlen
Vor einigen Tagen wurden die Zahlen zum Bundeshaushalt 2027 und zum Finanzplan des Zeitraums 2026 bis 2030 von der deutschen Regierung veröffentlicht. Hier die entscheidende Tabelle …
Weiterlesen: https://forumgeopolitica.com/de/artikel/die-manifestation-eines-politischen-und-geistig-moralischen-rckfalls-
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Siehe auch:
Die finanziellen Folgen der Ukrainepolitik Deutschlands von der Orangenen Revolution 2004 bis 2026
Von Wolfgang Effenberger
23.07.2026
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Beihilfe zum Angriffskrieg
Die USA nutzen für die Verstärkung ihrer Luftwaffenpräsenz in Mittelost zur Ausweitung des Irankriegs erneut Infrastruktur in Deutschland. Dass Berlin derlei zulässt, erfüllt laut Juristen den Tatbestand der Beihilfe zum Angriffskrieg.
Von German-Foreign-Policy.com
24.07.2026
https://www.german-foreign-policy.com/news/detail/10492
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Abstreiten
(18.06.2026)
Wenn du mit deinen Händen
die Augen krampfhaft zuhältst
und das Helle nicht siehst
bestreite nicht töricht
das Bestehen des Hellen
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