Zur Erinnerung:
Israel und die Atombombe
Dokumentationen
31.3.2026
Israel und die Bombe – Ein radioaktives Tabu
Ein Dokumentarfilm von Dirk Pohlmann
arte, 2012
Der Film behandelt die Geschichte des israelischen Nuklearwaffenprogramms, die Informationspolitik Israels diesbezüglich sowie rechtliche und moralische Aspekte. Um die Aussagen des Films zu stützen, werden eine Reihe von Interviews gezeigt, unter anderem mit dem israelischen Militärhistoriker Martin van Creveld, mit Avi Primor, der von 1993 bis 1999 israelischer Botschafter in Deutschland war, sowie mit Karsten Voigt, der von 1983 bis 1998 außenpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Bundestag war.
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Geheime Kommandosache – Israels Atombombe – aus dem Nazi-Schoß gekrochen?
Ein Dokumentarfilm von Gaby Weber
Dezember 2018
Am 13. Dezember 1960 alarmierte die „Time“ die Weltöffentlichkeit: Israel baue heimlich an der Atombombe. Die Aufregung war groß; niemand wollte etwas gewusst haben. Auch die gerade erst gegründete Internationale Atomenergie-Organisation hüllte sich in Schweigen. Sie schweigt bis heute. Systematisch wurden die Öffentlichkeit und die Parlamente betrogen. Die Wahrheit ist: Schon 1960 wussten die westlichen Regierungen Bescheid. Sie hatten den Bau abgenickt und sogar aktiv unterstützt. Die israelische Atombombe war mit deutschem Geld und deutscher Technologie entstanden, einer Technologie, die im Auftrag des Führers am Kaiser-Wilhelm-Institut entwickelt und für das Oberkommando der Wehrmacht patentiert worden war. Dieses Wissen wurde ab Ende der fünfziger Jahre in den Dienst Israels gestellt. Das Schwere Wasser kam aus Norwegen, wo es die Nazis während des Krieges produziert hatten. Das Uran lieferte die argentinische Atomkommission, die nach 1945 von Nazis-Wissenschaftlern aufgebaut worden war.
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Siehe auch:
Atombomben auf Japan: die verschwiegene Geschichte
17.1.2026
https://afsaneyebahar.com/2026/01/29/20705967/
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Ein Physiker und die tödliche Macht. Joseph Rotblat, Wissenschaft und Gewissen
Eric Bednarski
2008
(Eine Sammlung geschichtlicher Dokumente)
https://afsaneyebahar.com/2023/08/03/20696322/
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Israel – vom Opfer zum Täter zum Opfer – ein Hin und Her seit 80 Jahren
Von Peter Hänseler und René Zittlau
November – Dezember 2023
https://afsaneyebahar.com/2026/03/10/20706283/
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Vom Kollateralschaden zum Doppelschlag – Kriegsverbrechen als Routine
Was vor etlichen Jahren weltweit für Entsetzen sorgte, wird heute hingenommen. Die absichtliche Tötung von Zivilisten und die absichtliche Zerstörung ziviler Infrastruktur sind Kriegsverbrechen und brechen internationales und humanitäres Recht. Die Länder und Regierungen, die Kriegsverbrecher nicht isolieren und ächten – wie das internationale Recht und die UN-Charta es vorsehen, sind Mittäter. Das gilt für den Völkermord gegen die Palästinenser im Gazastreifen und im Westjordanland, das gilt auch für den aktuellen Angriff auf Iran und Libanon.
Von Karin Leukefeld
24.3.2026
https://afsaneyebahar.com/2026/03/29/20706561/
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Für einen atomwaffenfreien Nahen Osten Das Parlamentarische Netzwerk für Nukleare Abrüstung und Nichtverbreitung hat eine gemeinsame Erklärung für einen Nahen Osten frei von Atomwaffen und allen anderen Massenvernichtungswaffen verfasst. Parlamentarier weltweit sind dazu aufgerufen das Dokument zu unterzeichnen und sich so für einen atomwaffenfreien Nahen Osten einzusetzen. 2.9.2012 https://www.pnnd.org/de/article/f%C3%BCr-einen-atomwaffenfreien-nahen-osten Gemeinsame Parlamentarische Erklärung für einen Nahen Osten frei von Atomwaffen und allen anderen Massenvernichtungswaffen Als Abgeordnete aus dem Nahen Osten und anderen Regionen unterstützen wir das Ziel einer Zone im Nahen Osten, die frei von Atomwaffen und allen Massenvernichtungswaffen ist; Wir bekräftigen die unterstützende Rolle der Vereinten Nationen bei der Entstehung einer solchen Zone, im Einklang mit den Prinzipien und Richtlinien für die Einrichtung atomwaffenfreier Zonen, die von der Generalversammlung der Vereinten Nationen gebilligt wurden; Wir begrüßen die von der Generalversammlung der Vereinten Nationen seit 1980 jährlich im Konsens verabschiedete Resolution mit der Bekräftigung, dass die Einrichtung einer atomwaffenfreien Zone im Nahen Osten international den Frieden und die Sicherheit sehr fördern würde; Wir betonen die Bedeutung umfassender Friedensverhandlungen im Nahen Osten als geeigneten Rahmen für die friedliche Lösung strittiger Fragen und zur Förderung der nationalen und regionalen Sicherheit in der Region; Wir begrüßen alle Initiativen im Zusammenhang mit allgemeiner und vollständiger Abrüstung, einschließlich in der Region des Nahen Ostens, und betonen, wie wichtig Fortschritte bei der Kontrolle konventioneller Waffen und bei der Abschaffung von Massenvernichtungswaffen, einschließlich Atomwaffen, sind. Wir loben die Führung, die der Generalsekretär der Vereinten Nationen mit der Ausarbeitung eines Fünf‐Punkte‐Vorschlags für nukleare Abrüstung gezeigt hat, der u.a. die Einrichtung atomwaffenfreier Zonen, das Inkrafttreten des Umfassenden Teststoppabkommens, den Abschluss eines Vertrags über Spaltmaterialien und Verhandlungen über die weltweite Abschaffung von Atomwaffen mittels einer Nuklearwaffenkonvention oder eines Bündels von Vereinbarungen umfasst. Wir begrüßen besonders, dass der Generalsekretär der Vereinten Nationen einen Vermittler ernannt hat, der Beratungen mit den Staaten der Region führen und Vorbereitungen treffen soll für die Abhaltung einer Konferenz über die Einrichtung einer atom‐ und massenvernichtungswaffenfreien Zone unter Beteiligung aller Staaten des Nahen Ostens; Wir rufen alle Regierungen– insbesondere die Regierungen des Nahen Ostens und die Atommächte – auf, in redlicher Absicht mit dem Vermittler der Vereinten Nationen zusammenzuarbeiten, um den Weg für die Konferenz und darauf folgende Verhandlungen über die Einrichtung einer atom‐ und massenvernichtungswaffenfreien Zone zu bereiten; Wir begrüßen vorläufige Maßnahmen zur Vertrauensbildung, die den Prozess zur Einrichtung einer atom‐ und massenvernichtungswaffenfreien Zone unterstützen; dazu gehören auch die Unterstellung sämtlicher atomarer Einrichtungen unter Sicherungsmaßnahmen der IAEO und die vollständige Einhaltung der Chemiewaffenkonvention und der Biowaffenkonvention. Wir ermutigen alle Länder des Nahen Ostens, bis zur Einrichtung dieser Zone keine Atomwaffen zu entwickeln, herzustellen, zu testen oder auf andere Weise zu erlangen oder keine Stationierung von Atomwaffen oder atomaren Sprengkörpern auf ihrem Hoheitsgebiet oder auf Hoheitsgebieten unter ihrer Kontrolle zu erlauben. Wir rufen alle Abgeordnete und Parlamente auf, die Einrichtung einer Zone frei von Atomwaffen und anderen Massenvernichtungswaffen aktiv zu fördern.
Gewaltfreiheit (13.2.2026) https://afsaneyebahar.com/2026/02/15/20706109/ Gewaltfreiheit ist keine Sache schwacher, feiger Geister Sie verlangt den Mut Entbehrungen und Einsamkeit standhaft auszuhalten Sie setzt Verzicht und Versöhnlichkeit voraus Kein Wunder dass in diesem verfallenden Land die Kriegstrommeln stets lauter werden Macht als Recht gebilligt wird und sich die Skrupellosigkeit krebsartig ausbreitet ֎