Operation Eagle Claw
Die Wracks an der Desert-One-Basis in Iran
Die Operation Eagle Claw (Adlerklaue), auch Operation Evening Light (Abendlicht) genannt, war eine Militäroperation der Vereinigten Staaten von Amerika (USA).
Die Operation erfolgte auf Anordnung von US-Präsident Jimmy Carter am 24. April 1980 mit dem Ziel, 53 im Zuge der Geiselnahme von Teheran in der US-Botschaft und im Außenministerium der Islamischen Republik Iran festgehaltene Geiseln zu befreien.[1] Sie war ein Fehlschlag. Abgesehen von Vizekonsul Richard Queen, der am 11. Juli 1980 aus „humanitären Gründen“, wegen seines schlechten Gesundheitszustandes, freigelassen wurde, nachdem der Ajatollah Ruhollah Chomeini dies am Vortag angeordnet hatte,[2] kamen die übrigen 52 Geiseln erst 444 Tage nach ihrer Entführung nach Verhandlungen zwischen den Vereinigten Staaten und Iran mit dem Abkommen von Algier vom 19. Januar 1981 (englisch Algiers Accords of January 19, 1981) wieder frei.
https://de.wikipedia.org/wiki/Operation_Eagle_Claw
„Wir verlieren diese Kriege“ – EU-Abgeordneter warnt vor Kollaps des Westens – Michael von der Schulenburg
Patrik Baab im Gespräch mit dem Mitglied des Europäischen Parlaments Michael von der Schulenburg
6.4.2026
Ist der Westen dabei, seine eigene Weltordnung zu zerstören? Der ehemalige UN-Diplomat und heutiges Mitglied des Europäischen Parlaments Michael von der Schulenburg analysiert den Iran-Krieg und die globale Lage. Er stellt eine entscheidende Frage: Steuert der Westen auf eine Eskalation zu, die er selbst nicht mehr kontrollieren kann?
Im Gespräch geht es um:
– den Iran-Krieg und seine globale Dimension
– die strategische Lage Europas zwischen zwei Kriegen
– das Ende der UNO-Charta und internationaler Regeln
– die wachsende Gefahr eines Atomkriegs
– Fehleinschätzungen westlicher Politik
– den Verlust von Diplomatie und Vertrauen
„Wir zerstören uns selbst, indem wir das aufheben.“ Der Westen riskiert nicht nur militärische Niederlagen, sondern verliert seine eigene Grundlage: eine regelbasierte Weltordnung.
Schulenburg kritisiert dabei vor allem die politische Kurzsichtigkeit und warnt vor langfristigen Konsequenzen.
Was fordert der Gast?
– Rückkehr zur Diplomatie
– Anerkennung geopolitischer Realitäten
– Abkehr von militärischer Eskalation
Ein Gespräch über Macht, Ordnung, Verantwortung und strategisches Versagen.
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Siehe auch:
Was zum Teufel ist bei der Rettung des F-15E-Waffensystemoffiziers im Iran passiert?
Von Larry C. Johnson
6.4.2026
Englischer Originalartikel: https://larrycjohnson.substack.com/p/what-the-hell-happened-with-the-rescue?triedRedirect=true
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Trump hat in Iran seinen letzten Fehler gemacht – und das ist für Russland sehr gefährlich
Washington zieht aus dem Iran-Debakel offenbar nicht die Lehre, Kriege zu vermeiden – sondern sie besser vorzubereiten: mehr Geld fürs Pentagon, mehr Raketenproduktion und die Vorbereitung auf die nächste große militärische Eskalation. Demokraten und Republikaner unterscheiden sich darin kaum.
Von Kirill Strelnikow
6.4.2026
https://gegenzensur.rtde.world/meinung/276138-trump-hat-in-iran-seinen-letzten-fehler-gemacht/
PDF: KS4.6.2026
„[…] Vor einigen Wochen hielt Trump eine nichtöffentliche Sitzung mit den sechs wichtigsten Rüstungslieferanten des Pentagons ab, bei der er sie dazu zwang, zu versichern, dass sie ihr militärisches Produktionsvolumen in kürzester Zeit vervierfachen könnten – und vor wenigen Tagen wurden bereits konkrete Vereinbarungen unterzeichnet. So schlossen Boeing und Lockheed Martin einen Siebenjahresvertrag über die Steigerung der Produktion von PAC-3-MSE-Raketen für Patriot-Systeme (von 600 auf 2.000 Raketen pro Jahr) ab. BAE Systems und Lockheed Martin unterzeichneten eine Vereinbarung über die Vervierfachung der Produktion von THAAD-Systemen. Lockheed Martin verpflichtete sich zudem zu einer deutlichen Steigerung der Produktion hochpräziser PrSM-Raketen.
Es ist offensichtlich, dass all dies für die empörten US-Bürger so gar nicht nach Butter schmeckt, aber für die "Falken" in Washington spielt das keine Rolle: Den Drahtziehern ist klar geworden, dass man einfach noch mehr Raketen, Granaten und Bomben braucht – vier-, zehn-, hundertmal so viele – und dann wird alles gut.
Zudem wurde wohl die Entscheidung getroffen, "den Elefanten Stück für Stück zu verspeisen", das heißt, vorübergehend vom Konzept der Beteiligung an mehreren parallelen Konflikten Abstand zu nehmen. […]“
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Trump fordert eine Erhöhung der Militärausgaben um 500 Milliarden auf 1,5 Billionen Dollar
US-Präsident Trump überzieht mit seinem israelischen Kompagnon Netanjahu den Iran mit einer destruktiven Militärkampagne. „Just for fun“, wie er mal nebenbei ausgeplaudert hat. Wahrscheinlich eher, weil er es mit der amerikanischen Militärmaschine kann, die nicht nur üben und abschrecken will, sondern ihre Letalität, wie von Kriegsminister Hegseth so gerne beschworen, auch mal demonstrieren will. Es geht nicht nur um geopolitische Macht, sondern auch um eine Ästhetik der Destruktion, die die eigene Macht feiert, indem es die Endlichkeit am anderen exekutiert.
Von Florian Rötzer
6.4.2026
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Zionismus und der Krieg gegen den Iran
Von Eric Cheyfitz
5.4.2026
Redaktion von Global Bridge: Die aktuelle verbrecherische Politik Israels zur Erreichung einer Hegemonie im Nahen Osten ist keine neue Idee. Sie ist, was man in der Geschichte Europas in den letzten Jahrhunderten als Kolonialismus bezeichnet. Doch während einige europäische Länder sich für ihre kolonialistische Vergangenheit schämen und durch historische Aufarbeitung versuchen, sich dafür zu entschuldigen, fährt Israel voll auf dieser Schiene. Ein kurzer Blick in die Geistesgeschichte Israels lohnt sich.
https://globalbridge.ch/zionismus-und-der-krieg-gegen-den-iran/
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Die DEZA verstärkt die humanitäre Unterstützungfür die Menschen in Libanon, Syrien und Iran
Medienmitteilung
Der Krieg im Nahen und Mittleren Osten hat gravierende Auswirkungen auf die Bevölkerung in Libanon, Syrien und Iran. Die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) stellt deshalb ein humanitäres Unterstützungspaket von insgesamt 6,5 Millionen Franken bereit, das den Libanon in den Mittelpunkt stellt und eine regionale Komponente für Syrien umfasst. Auch für den Iran gibt die DEZA Soforthilfe frei.
7.4.2026
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Iran-Krieg: Das Ergebnis ist absehbar – doch wie tief im Blut die Welt dorthin watet noch nicht.
Die Folgen des Irankriegs werden die Vorherrschaft des Westens brechen und dem Globalen Süden viel schneller grosse Mittel und Macht in die Hand geben, als dies unter friedlichen Szenarien geschehen wäre. Trump entscheidet lediglich noch, wie tief die Welt auf dem Weg dorthin im Blut versinkt.
Von Peter Hänseler
5.4.2026
https://afsaneyebahar.com/2026/04/06/20706690/
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