Der Iran: Beiträge von John Helmer, Michael Hollister und Mohssen Massarrat
8.2.2026
John Helmer: Warum es trotz aller Schlagzeilen keinen Krieg mit Iran geben wird
7.2.2026
Dieses Interview untersucht die zunehmenden Spannungen im Nahen Osten mit Schwerpunkt auf der Konfrontation zwischen den USA und Iran. Es wird argumentiert, dass der langfristige Druck auf den Iran zwar bestehen bleibt, ein umfassender Krieg jedoch in naher Zukunft unwahrscheinlich ist. Wirtschaftliche Signale, innenpolitischer Druck und militärische Realitäten drängen Washington eher zum Rückzug als zur Eskalation. Ölmarktentwicklungen, Wahlrisiken und die Kosten eines langwierigen Konflikts wirken alle kriegshemmend. Regionale Akteure wie die Türkei und arabische Staaten werden als gespaltene und unzuverlässige Vermittler dargestellt, die nicht in der Lage sind, ein einheitliches Sicherheitskonzept zu bilden. Die Diskussion kommt zu dem Schluss, dass Verhandlungen – nicht Krieg – das wahrscheinlichste kurzfristige Ergebnis sind, auch wenn die zugrunde liegenden Konflikte ungelöst bleiben.
Englische Originalversion:
Maschinell erstelltes Manuskript:
https://www.video-translations.org/transcripts/2811_DialougeWorks_2026_02_06_de-DE.pdf
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Der Iran: eine dreiteilige Analyse von Michael Hollister
5.2.2026
Michael Hollister war sechs Jahre Bundeswehrsoldat (SFOR, KFOR) und blickt hinter die Kulissen militärischer Strategien. Nach 14 Jahren im IT-Security-Bereich analysiert er primärquellenbasiert europäische Militarisierung, westliche Interventionspolitik und geopolitische Machtverschiebungen. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit liegt auf dem asiatischen Raum, insbesondere Südostasien, wo er strategische Abhängigkeiten, Einflusszonen und Sicherheitsarchitekturen untersucht. Hollister verbindet operative Innensicht mit kompromissloser Systemkritik – jenseits des Meinungsjournalismus. Seine Arbeiten erscheinen zweisprachig auf www.michael-hollister.com , bei Substack unter https://michaelhollister.substack.com sowie in kritischen Medien im deutsch- und englischsprachigen Raum.
[Anmerkung von A.M. (8.2.2026): Diese ausführliche, fundierte Analyse berücksichtigt nicht die Ereignisse der letzten Wochen im Iran und in der Region.]
Teil 1: Nuklearpoker: Ambiguität als Strategie. Wie Teheran zwischen Abschreckung und Eskalation navigiert
https://apolut.net/der-iran-teil-1-nuklearpoker-ambiguitat-als-strategie-von-michael-hollister/
Teil 2: Wer regiert wirklich? Macht und Entscheidung in Teheran
https://apolut.net/der-iran-teil-2-wer-regiert-wirklich-von-michael-hollister/
Teil 3: Achse des Widerstand. Irans regionales Netzwerk zwischen Expansion und Erosion
https://apolut.net/der-iran-teil-3-achse-des-widerstands-von-michael-hollister/
Alle drei Teile als PDF-Datei: MH5.2.2026
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»Die realistische Alternative ist ein neuer nationaler Konsens«
Über die Allianz von Klerus und Handelskapital im Iran, niedergeschlagene Massenproteste und imperialistische Einmischung. Ein Gespräch mit Mohssen Massarrat
Von Jakob Reimann
6.2.2026
PDF: JR6.2.2026
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Siehe auch:
US-Operationen gegen den Iran und ihre weltweiten Folgen
7.2.2026
https://afsaneyebahar.com/2026/02/07/20706038/
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Dimona Geheime Kommandosache
Israels Atombombe – aus dem Nazi-Schoß gekrochen?
Von Gaby Weber
Dezember 2018
https://www.gabyweber.com/index.php/de/154-geheime-kommandosache
Am 13. Dezember 1960 alarmierte die „Time“ die Weltöffentlichkeit: Israel baue heimlich an der Atombombe. Wie war dem jungen Staat der Bau einer Atombombe gelungen? Die Aufregung war groß, niemand wollte etwas gewusst haben. Auch die erst drei Jahre zuvor gegründete Internationale Atomenergie-Organisation hüllte sich in Schweigen. Das tut sie bis heute. Systematisch wurden die Öffentlichkeit und die Parlamente belogen. Die Wahrheit ist: Schon 1960 wussten die westlichen Regierungen Bescheid. Sie hatten den Bau abgenickt und unterstützt. Die israelischen Atombombe war mit deutschem Geld und deutscher Technologie entstanden, einer Technologie, die im Auftrag des Führers am Kaiser-Wilhelm-Institut entwickelt und patentiert worden war. Dieses Wissen wurde ab Ende der fünfziger Jahre in den Dienst Israels gestellt. Das Schwere Wasser kam aus Norwegen, wo es die Nazis während des Krieges produziert hatten. Das Uran lieferte – mit Wissen der USA und mit Hilfe Adenauers – die argentinische Atomkommission. Sie war nach 1945 von Nazi-Wissenschaftlern aufgebaut worden.
Die Patente aus dem Jahr 1941, angemeldet vom Oberkommando des Heeres, galten bis vor kurzem als verschwunden. Im Rahmen der Recherchen von Gaby Weber tauchten sie jetzt wieder auf. Nachtrag: Ich wurde nach dem Hochladen auf zwei Patzer aufmerksam gemacht. Zum einen habe ich Seelmann-Eggebert als „Eggebrecht“ ausgesprochen. Und U3O8 (die Zahlen müssten runtergestellt sein) ist Tri-Uran-Oktoxid. Da die Dokumente korrekt im Film zu sehen sind, verzichte ich auf einen Austausch des Films. Ich danke für den Hinweis.
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