So reagiert man in Russland auf den Sturz von Assad
Von Stefano di Lorenzo
12.12.2024
(Red.) Viele westliche Medien zeigen ihre Schadenfreude offen, dass mit dem Sturz von Bashar Al-Assad in Syrien ein Verbündeter Russlands eine Niederlage erlitten hat – und damit, wie argumentiert wird, eben auch Russland eine Niederlage habe einstecken müssen. Unser Korrespondent in Russland, Stefano di Lorenzo, gibt im Folgenden einen Einblick, wie das in Russland selber gesehen und kommentiert wird. (cm)
Der plötzliche Sturz des Regimes von Bashar Al-Assad und das Ende der Assad-Dynastie nach mehr als 50 Jahren an der Macht in Syrien hat viele überrascht. Und natürlich auch in Russland. „Nach Gesprächen mit einigen Beteiligten des bewaffneten Konflikts in der Arabischen Republik Syrien beschloss Baschar al-Assad, als syrischer Präsident zurückzutreten und das Land zu verlassen, und er wies die Regierung an, die Macht friedlich zu übergeben. Russland hat sich an diesen Verhandlungen nicht beteiligt“, schrieb das russische Außenministerium in einer Meldung am Tage des Rücktritts Assads.
Weiterlesen: https://globalbridge.ch/so-reagiert-man-in-russland-auf-den-sturz-von-assad/
PDF: sdl12.12.2024
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Siehe auch:
Umwälzungen in Syrien (III)
Berlin dringt auf starke deutsche Rolle in Syrien. Baerbock schlägt „Gruppe der Freunde Syriens“ unter Beteiligung des Westens und unter Ausschluss Russlands und Irans vor. Mit den Jihadisten von HTS soll kooperiert werden.
Von Geman-Foreig-Policy.com
13.12.2024
https://www.german-foreign-policy.com/news/detail/9798
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Ewige Nakba und globale Zusammenhänge
Von Jochen Mitschka
12.12.2024
https://afsaneyebahar.com/2024/12/12/20703268/
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