Geburtenrückgang und Impfung: mögliche Zusammenhänge
Von Florian Schilling
12.7.2023
Die Bevölkerungspyramide verändert sich derzeit so tiefgreifend wie zuletzt im Zweiten Weltkrieg: Zu beobachten ist einerseits eine hartnäckige Übersterblichkeit, andererseits ein drastischer Rückgang der Geburten. Ein Zusammenhang zur Corona-Impfung ist, Dementis zum Trotz, wissenschaftlich plausibel. Der folgende Beitrag fasst den aktuellen Stand der Forschung zusammen und beschreibt mögliche Schadmechanismen.
Zum Phänomen der anhaltenden Übersterblichkeit wurde bereits an anderer Stelle ausführlich Stellung genommen, Interessierten sei hier insbesondere die neue Publikation der Professoren Christof Kuhbandner und Matthias Reitzner empfohlen, die dies ausführlich untersucht. (1) Kurzzusammenfassung: Im Frühjahr 2021 muss ein Faktor aufgetreten sein, der seitdem zu einer signifikanten Zunahme der Mortalität führt – womit Corona als Ursache ausscheidet, andernfalls hätten bereits 2020 entsprechende Veränderungen der Sterbestatistik auftreten müssen.
Bei den Lebendgeburten ist die Situation laut Statistischem Bundesamt ebenfalls deprimierend (2): Seit Januar 2022 bricht die Geburtenrate regelrecht ein, mit bis zu minus 10 Prozent und mehr im Vergleich zum Mittelwert der Vorjahre:

Abbildung 1: Entwicklung der Lebendgeburten pro Monat 2021-2023 im Vergleich zum Monatsmittel der Vorjahre, Daten: Statistisches Bundesamt
Das Bundesamt hält sich bezüglich möglicher Gründe bedeckt, hält aber fest, dass sich die Bevölkerungsgruppe gebärfähiger Frauen im Alter bis 30 Jahre durch Nachrücken geburtenschwacher Jahrgänge in den Vorjahren verkleinert habe. Das ist zwar zunächst richtig, allerdings erklären 1,9 Prozent weniger Frauen unter 30 keinen Geburtenrückgang um 10 Prozent.
Interessant ist auch der zeitliche Verlauf: Wären Coronaerkrankungen ursächlich für den Rückgang der Lebendgeburten, müsste dieser bereits 2021 einsetzen. Stattdessen und ohne Vorwarnung kollabiert die Geburtenzahl im Januar 2022, präzise neun Monate nach Beginn der allgemeinen Impfkampagne. Auch wird von berufener Stelle argumentiert, dass es pandemiebedingt (Stress, Unsicherheit, Zukunftsängste, Warten auf die Impfung) weniger Schwangerschaften gegeben habe, ergo natürlich auch weniger Lebendgeburten. Das klingt schlüssig, müsste sich aber ebenfalls bereits 2021 niedergeschlagen und mit Verfügbarkeit der rettenden Impfung wieder geändert haben. Stattdessen gab es 2021 mehr Geburten als in den Vorjahren – trotz Pandemie und einem Rückgang der weiblichen Bevölkerung unter 30 Jahren.
Die Anzahl der Schwangerschaften muss mit Sicherheit im Auge behalten werden – sie wird absehbar sinken, mögliche Gründe werden im zweiten Teil des Artikels betrachtet. Der Rückgang der Lebendgeburten 2022 dürfte aber eher im Zusammenhang mit vermehrt auftretenden Tot- und Fehlgeburten stehen. Als erstes sollen im Folgenden daher plausible diesbezügliche Schad-Mechanismen im Zusammenhang mit der Impfung betrachtet werden.
Weiterlesen: https://multipolar-magazin.de/artikel/geburtenrueckgang-und-impfung
PDF:
https://multipolar-magazin.de/media/pdf/geburtenrueckgang-und-impfung.pdf
oder: FS12.7.2023
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