Jaleh Esfahani: Teheran und Krieg تهران و جنگ

Teheran und Krieg (1981) Die schwarzen, furchtbaren Flügel des Kriegsdämons liegen bedrückend auf den Teheraner Nächten. Das einzige brennende Licht der Stadt ist der Mond, der bernsteinfarbene Mond, der auf dem unsichtbaren Dach Teherans leuchtet. Teheran ist dunkel, Teheran ist still, Teheran ist eine schwarz bekleidete Schönheit ... Wenn die morgendliche Sonne das Elburs-Gebirge beleuchtet, …

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Jaleh Esfahani: Du kehrst zurück باز می گردی

Du kehrst zurück (1975) Eines Tages kehrst du zurück. Du kommst zurück mit dem morgendlichen Wind der Berge, mit den Wellen der Meere, mit dem Frühling. Und ich warte sehnsüchtig. Du bist ein Bote aus warmen Ländern und weißt, wie verzweifelt und traurig der Mensch durch die Kälte wird. Ich rede nicht von der Kälte …

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Jaleh Esfahani: Farbenfrohe Momente لحظه های رنگین

Farbenfrohe Momente (1971) Ich brauche die Farben des Frühlings, die Farbe der Blumen, dieser reinen Geschenke des Paradieses, die Farbe der blauen Hyazinthe, die Farbe der gelben Narzisse, die rote Farbe der Anemone, die auf dem Feld gewachsen ist. die goldenen Tulpen, die violetten Jasminpflanzen, die Schattierungen der Wiesen mit ihren hundert Farben, die Farbe …

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Jaleh Esfahani: Wolke und Sonne ابر و خورشید

Wolke und Sonne (1978) Der Gang der Zeit nimmt jeden Moment eine neue Farbe an ... Gestern war der Himmel bewölkt und weinerlich. Ich war traurig wegen der Tränen des Regens. Eine Weile später als ich aus dem Flugzeug sah, dass unter meinen Füßen die Wolke weinte und über meinem Kopf die Sonne lachte, fragte …

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Jaleh Esfahani: Hätte ich tausend Stifte اگر هزار قلم داشتم

Hätte ich tausend Stifte Hätte ich tausend Stifte, tausend Federn, jede mit tausend Wundern, so würde ich jeden Tag tausend Mal ein Epos und ein Lied für die Freiheit schreiben. Wäre ich der Engel des Aufstands und des Zorns, so würde ich schon tausend Jahre zuvor die Stille und das traurige Warten der Sklaven durchbrechen; …

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Jaleh Esfahani: Du fragst mich, woher ich stamme? می پرسی از من اهل کجایم؟

Du fragst mich, woher ich stamme? (1962) Du fragst mich, woher ich stamme? Ich bin nicht sesshaft, und ziehe umher. Ich wurde erzogen durch Trauer und Schmerz. Betrachte die Weltkarte, mit einem Blick überquer die Ländergrenzen, zweifelsohne wirst du kein Land finden, in dem kein aus meiner Heimat Vertriebener lebt. Ich bin der unruhige Geist …

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Jaleh Esfahani: Die Erde grünt deinetwegen زمین برای تو شد سبز

Die Erde grünt deinetwegen (1974) Die Erde grünt deinetwegen und der Garten ist deinetwegen voller Farben geworden. Vom wirren Singen der Vögel ist die Wiese voller Aufruhr. Wieso sitzt du still? Was betrübt dich? Jetzt, wo ein neuer Frühling aufblüht, pflückt die liebkosende Brise der Morgendämmerung Blüten und wirft sie dem Wiedehopf zu Füßen. Benimm …

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Jaleh Esfahani: Die goldene Nachtigall بلبل زرّین

Die goldene Nachtigall Jaleh Esfahani (1920er - 2007) verfasst im Jahr 1968 Du, goldene Nachtigall, dich werde ich in meiner Dichtung, in den warmen Händen der Freunde, im Gesang des Lebens, in den Ländern des Frühlings, im Fleiß, der viele neue Triebe hervorbringt, in der unruhigen Nacht der Wartenden, beim Aufgang der ewigen Sonne, goldene …

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Jaleh Esfahani: Die Hand der Liebe دست عشق

Die Hand der Liebe (1975) Wenn der Vogel nicht singt, das Wasser nicht tanzt, das Grüne nicht wächst, was wird die Erde machen? Wie eintönig und armselig wird das Dasein sein, wenn die Liebe nicht lacht, die Hoffnung nicht leuchtet, wenn die Freude fehlt und gelegentlich der Schmerz. Ich mache demjenigen Vorwürfe, der Trübsal bläst …

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Jaleh Esfahani: Die bessere Welt جهان بهتر

Die bessere Welt (1973) Wenn man mich fragt, was das Leben ist, werde ich sagen, stets auf der Suche sein, eine bessere Welt ersehnen … Heute bin ich aufmerksamer denn je, in der Wachheit bin ich voller Gedanken, im Schlaf bin ich wach. Ich würdige die Zeit, ich liebe die Erde. Im Anblick eines jeden …

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